Prozess in 3 Phasen

Schritt für Schritt zur Lösung

Im Flächenpool NRW werden die jeweiligen Frage- oder Problemstellungen anhand eines standardisierten Verfahrens mit aufeinander aufbauenden Stufen bearbeitet. Das garantiert allen Beteiligten ein verlässliches Handeln.

Das Schlüsselelement ist dabei die externe und neutrale Prozessgestaltung und -moderation durch den Flächenpool NRW.

Die Interessen der Kommunen und Eigentümer werden identifiziert und abgeglichen, konzeptionelle Hürden überwunden und neue Perspektiven gemeinsam definiert. Sukzessive werden die relevanten Einflussfaktoren ermittelt und immer genauer bearbeitet, gegeneinander abgewogen und mögliche Alternativen aufgezeigt. Am Ende des Prozesses steht der Konsens über ein gemeinsames Ziel und die Festlegung auf weitere Schritte, die zur Umsetzung erforderlich sind.

Gemeinsame Wege zur Aktivierung von Flächenpotenzialen

Kommunen

Rahmenbedingungen vereinbaren

Piktogramm Findungsphase

Eigentümer

Kooperation erreichen

In der Findungsphase wird der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt. Die vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Flächenpool NRW und der Kommune (Konsensvereinbarung) sowie dem Flächenpool NRW und dem jeweiligen Eigentümer (Kooperationsvereinbarung) definieren die Spielregeln und die Leistungsbausteine, die der Flächenpool NRW in der Qualifizierungsphase erbringen wird.

Strategieentwicklung durch Aufklärung

Kommunen

Nutzungsziele definieren

piktogramm-phase-2

Eigentümer

Entwicklungsperspektiven finden

In der Qualifizierungsphase folgt die Klärung von Interessen, Erwartungen und Zielen. Dazu gehören insbesondere die Analyse der Planungs- und Entwicklungsperspektiven der Kommune sowie die Abfrage von Nutzungszielen und -vorstellungen des Eigentümers. Die Gespräche mit Eigentümer und Kommune verlaufen jeweils separat, was für alle Beteiligten eine maximale Offenheit gegenüber dem Flächenpool NRW ermöglicht. Alle Informationen werden durch den Flächenpool NRW zusammengeführt und miteinander abgeglichen, untermauert durch eine Grobkostenschätzung und/oder einem Erlösszenario. In einem ersten planerischen Grobkonzept werden die Ergebnisse dargestellt. Ist eine erste Zielrichtung umrissen und der rechtlich-planerische Rahmen klar, werden Gemeinsamkeiten deutlich oder mögliche Konflikte aufgedeckt.

Gemeinsame Strategiekonferenz

Die Sachverhaltsklärung ist die Grundlage für die anschließende gemeinsame Strategiekonferenz. Hierin werden – fachlich gesteuert und moderiert vom Flächenpool NRW – die Positionen von Eigentümer und Kommune sowie alternative Entwicklungsvorschläge des Flächenpools gemeinsam diskutiert. Ziel ist die Weiterentwicklung des aktuellen Zustandes zu einer konsensfähigen und verbindlichen Entwicklungsperspektive.

Umsetzung der ökonomisch tragfähigen Standortaktivierung

Kommunen

Neue Nutzung fixieren

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Eigentümer

Reaktivierung einleiten

Mit Einstieg in die Bindungsphase beginnt die Umsetzung der gemeinsam formulierten Entwicklungsperspektive. Dafür steht ein umfassendes und individualisierbares Leistungsspektrum zur Verfügung: konkrete Planungen und Konzepte werden ausgearbeitet, Leistungsverzeichnisse formuliert, Angebote eingeholt, Fachgutachten (beispielsweise Bodenuntersuchungen) beauftragt. Des Weiteren werden Abstimmungen mit Behörden durchgeführt und die Grobkostenschätzung wird bis hin zu einer genauen Kostenanalyse fortgeschrieben.

Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für eine städtebaulich sinnvolle und ökonomisch rentierliche Entwicklung der Brachfläche und gewährleisten so die Umsetzung des gemeinsamen Ziels. Die Phase bildet den Übergang zur konkreten Reaktivierung des Standortes durch Kommune und Eigentümer.