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Flächenpool NRW und Rosendahl unterzeichnen Konsensvereinbarung

Die Marschroute ist bereits durchs IKEK vorgegeben: Im Gewerbegebiet am Bahnhof in Darfeld soll Wohnqualität entwickelt werden. Um dabei den „größten gemeinsamen Nenner zwischen allen Interessenten“ zu finden, wie es Rosendahls Bürgermeister Christoph Gottheil beschreibt, hat sich die Gemeinde erfolgreich für die Aufnahme in den Flächenpool NRW beworben. Die Gemeinde Rosendahl jetzt mit dem Flächenpool NRW eine Konsensvereinbarung unterzeichnet.

 

Nächste Schritte: Flächenpool NRW vermittelt

„Wir werden den Verfahrensprozess begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen“, sagt Projektleiterin Birgitt Gladisch-Kojo über die Vermittlerrolle von Flächenpool NRW. Konkret geht es darum, Gespräche mit den Eigentümern zu führen, Planskizzen auszuarbeiten und Kosten zu berechnen. Dennoch: „Die Planungshoheit bleibt immer bei der Kommune“, betont Franz Meiers, Geschäftsführer von NRW.URBAN.

„Wir haben das Glück, dass viele Eigentümer des Gewerbegebietes schon mit dem Wunsch an uns herangetreten sind, dort etwas zu entwickeln“, sagt Anne Brodkorb, Fachbereichsleiterin Planen und Bauen in Rosendahl. „Trotzdem wollen wir alle mit ins Boot holen“, sagt Gottheil. Was genau an dem Standort entwickelt werden könne, sei noch offen. „Da ist sicherlich eine Menge möglich“, will Gottheil keine Denkverbote erteilen.
Dass der Weg richtig ist, zeigt der ermittelte Bedarf auf dem Wohnungsmarkt in Darfeld. „Wir haben jetzt schon rund 20 Nachfragen nach Grundstücken“, berichtet Wirtschaftsförderer Herbert Kortüm. Auf der Fläche von drei bis fünf Hektar ließen sich in unmittelbarer Nähe zum Generationenpark in Darfeld sogar 50 bis 60 Baugrundstücke in Zukunft verwirklichen.

 

Weitere Standorte geplant

Der Zeitplan zeigt laut Meiers erfahrungsgemäß, dass es bis zu vier Jahre dauern kann – von den ersten Gesprächen bis schließlich die Bagger anrollen. Auf lange Sicht soll Flächenpool NRW auch an weiteren Standorten in Rosendahl bei der Umwandlung von Brachflächen in Bauland in den Planungsprozess eingebunden werden. Welche Gebiete die Gemeinde noch ins Auge gefasst hat, wollte Bürgermeister Gottheil noch nicht verraten. Nur so viel: „Es werden alle Ortsteile berücksichtigt.“

 

Weitere Informationen:

Birgitt Gladisch-Kojo